Auf der Suche nach dem unendlichen Bierfass.....

Die etwas anderen Waisen aus dem Morgenland...Da wo Religion noch Spaß macht..

Es begab sich zu einer Zeit, als die Menschheit in Haddenhausen und Uphausen sich noch nicht so recht einig war, wie man mit der Glaubensgemeinschaft umgehen soll. Damals war die Glaubensgemeinschaft als die schlimmsten Abfeierer bekannt, die das Morgenland je gesehen hatte. Sie heißen:

 Kubi, Tuffy,  Herbie,  Tommy,  Matze,  Leo,  Tusche,  Netti,  Jenne,  Rüüd,  Hannes,  Motte,

Sie stammen alle aus adligen Familien. Je mehr Events und Feten sie hinter sich hatten, desto weiser wurden sie. Zumindest wurden zu jener Zeit die wirren Events, die sie zum besten gaben, allgemein als große Weisheiten angesehen. Da die 12 ja aus königlichem Hause kamen. Heute würde man von einsetzender Demenz aufgrund von Partysucht sprechen, aber wer kann das schon auseinander halten.

Irgendwann waren sie so weit, dass sie anfingen am helllichten Tage Sterne zu sehen. Keiner traute sich ihnen zu sagen, dass da gar keine Sterne waren. Und so verbreitete sich die Kunde, den 12 Weisen sei ein Zeichen am Himmel erschienen. Zwar hätte die Glaubensgemeinschaft die Sache mit den Sternen spätestens beim nächsten Gelage wieder vergessen, da es aber nun schon mal publik war, wurden sie von den Einwohnern gedrängt,sich auf die Reise zu machen und den Zeichen am Himmel zu folgen. Die Einwohner sagten das übrigens, um sich endlich die 12 Brüder mit ihren stets in Beweihräucherei ausartenden Events vom Halse zu schaffen. Pfiffigerweise versprachen die Einwohner den 12 Brüdern am Ziel ihrer Reise ein Bierfass zu finden, das niemals leer wird, wie viel man auch daraus trinkt. „Allright“, sagten sich die 12, „Das haben wir doch gesucht!“ und machten sich auf den Weg.

Nach langer und beschwerlicher Reise fanden sie in einem kleinen Kaff tatsächlich das Fass mit den nie enden wollenden Biervorrat. Wenigstens hatten sie es so in Erinnerung, bevor ihnen am nächsten Morgen unter nie endenden Kopfschmerzen erzählt wurde, sie hätten dem Wirt alle Habseligkeiten hingeworfen, eine Tüte Weihrauch nach der Anderen geraucht und bis spät in die Nacht an der Theke aus einem Schlauch das Bier direkt in sich aufgesogen. Dass sie in Wahrheit die Bierzapf-reinigungsanlage für ein 50-Liter-Fass mit unaufhörlichem Bierausfluss gehalten hatten, konnten sie ja schlecht sagen. "Hoppla“ dachten sich die Glaubensgemeinschaft und fingen an nach einer plausibel klingenden Ausrede zu suchen, um sich aus der Affäre zu ziehen. So behaupteten die 12 eben, die Anlage sei was ganz Besonderes, da sie überhaupt erst ein wunderbares Himmelszeichen zu ihr geführt hätte.

Die 12 Brüder verließen jenes Kaff bald darauf, um weiter nach dem sagenhaften Bierfass zu forschen. Leider haben sie es bis jetzt nie gefunden. Einmal jedoch waren sie verdammt nah dran. Dummerweise weigerte sich dann jedoch der Typ, der angeblich aus einer Packung Fischstäbchen 5000 Stück machen konnte, etwas Vergleichbares mit ihren Biervorräten anzustellen. Aber das ist eine andere Geschichte…...

Suche auf der Wies`n 2011

Suche in Schladming (AT) 2014, auf dem 1857 m hohen Hochwurzen